Sie befinden sich hier: Startseite -> Stichworte -> Salafi, Salafisten, Salafisten-Gruppe GSPC

Salafi, Salafisten, Salafisten-Gruppe GSPC

Die Salafisten-Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC) ist aus dem zehnjährigen Bürgerkrieg in Algerien als schlagkräftigste islamistische Kampftruppe hervorgegangen. Während zahlreiche Flügel der aufgelösten Islamischen Heilsfront auf das Angebot zur Versöhnung eingingen, rüsteten sich hunderte GSPC-Aktivisten für den Untergrundkampf, der aus den Wüstengebieten im Süden des Landes gesteuert wird.

Die GSPC unter der Leitung ihres Emirs Hassan Hattab spaltete sich 1998 von der Bewaffneten Islamischen Gruppe (GIA) ab. Der 35-jährige Emir Hassab ist auch als Abou Hamza bekannt. Zu seinen Mitstreitern zählt Mokhtar Belmohkhtar, der offenbar direkt in die Entführung von Europäern im Süden Algeriens verstrickt war.

Hattabs Salafisten-Gruppe hat nach Erkenntnissen des deutschen Verfassungsschutzes auch nach dem Jahr 2000 die Bemühungen fortgesetzt, "die algerische Regierung mit terroristischen Mitteln zu stürzen, um einen islamistischen Staat einzurichten". Inzwischen habe die GSPC die GIA als größte und aktivste fundamentalistische Gruppe in Algerien abgelöst. Ein algerischer General schätzte Ende Oktober 2002, dass die Gruppe bis zu 300 Terroristen mobilisieren kann.

Der Islam müsse zu seinen Wurzeln zurückkehren und von unislamischen Neuerungen gereinigt werden, um wieder zu alter Stärke zu finden, argumentierten sie. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts lehnte sich die Gruppe eng an Saudi-Arabien an, dessen Staatsdoktrin, der Wahhabismus, ideologisch verwandt ist. Ein Teil der Bewegung ging in den Untergrund, wo er sich im Kampf gegen die modernen Staaten der islamischen Welt radikalisierte.

Al-Kaida - Verbindung aus Sowjetzeiten

GSPC-Konten eingefroren

 

Salafisten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[ Inhaltsverzeichnis ] | [ Startseite ]

Falls ein Link nicht funktioniert sind wir für eine   kurze Nachricht   dankbar.

bobby proved