Taiwan
Staatsangehörige dieses Staates benötigen für die Einreise nach Deutschland grundsätzlich ein Visum (Art. 1 Abs. 1 EUVisumVO, § 4 I AufenthG, § 15 AufenthV). Der Umfang der erlaubten Erwerbstätigkeit ergibt sich aus dem Aufenthaltstitel (§ 4 Abs. 2 AufenthG).
Staatsangehörigkeitsschlüssel "465"
Kraftfahrzeugkennzeichen "RC" * ISO-Code-Kurzbezeichnung "TW / TWN"

Taiwan (Republik China)
ist ein Staat vor der Süd-Ost-Küste Chinas.
Umfasst die Hauptinsel Taiwan (früher Formosa) mit kleineren Inseln,
36000 km2, 22,19 Mio. Einwohner; meist Chinesen.
Hauptstadt: Taipeh; Amtssprache: Chinesisch.
Verfassung:
- Die Verfassung ist von 1947 (mehrfach, zuletzt 2000, revidiert). Republikanisches
Staatsoberhaupt ist der Präsident (auf 4 Jahre direkt gewählt). Die vom Präsidenten ernannte
Regierung (Exekutiv-Yüan) ist dem Parlament (Legislativ-Yüan) verantwortlich.
Landeskunde:
- Der Westen ist flach bis hügelig, der zentrale Teil wird von
Hochgebirge (im Yu Shan 3 997 m) eingenommen. Im Norden der Insel erhebt sich über
dem Becken von Taipeh eine Gruppe erloschener Vulkane; geotektonische Bewegungen
halten bis heute an (starkes Erdbeben 1999); subtropisches bis tropisches Monsunklima.
Wirtschaft und Verkehr:
- Wichtigster Wirtschaftssektor sind neben der Nahrungsmittel-,
Textil- und Bekleidungsindustrie vor allem die stark exportorientierte Elektro- und
Elektronikindustrie, die petrochemische und metallurgische Industrie sowie der
Schiff- und Maschinenbau. Anbau von Reis, Zucker, Mais, Ananas; Bodenschätze: Kohle,
Erdgas. Haupthandelspartner: Japan, USA. Hafen: Kaohsiung, Keelung. Internat. Flughafen T'aoyüan (bei Taipeh), Kaohsiung.
Geschichte:
- Ursprünglich von malaiopolynesischen Stämmen besiedelt.
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Ab 1624-62 unter niederländischer Herrschaft.
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Seit 1683 chinesisch.
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1895-1945 an Japan abgetreten.
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1947 blutige Niederschlagung eines Aufstandes der Bevölkerung durch nationalchinesische Truppen.
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1949 zog sich die Guomindang-Regierung (Chiang Kai-shek) mit dem Rest ihrer Truppen
nach Taiwan zurück und rief
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1950 die Republik China (inoffiziell Nationalchina) aus.
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1971 wurde ihr die Mitgliedschaft in der UNO aberkannt und an die VR China vergeben, die eine Politik der Wiedervereinigung mit Taiwan verfolgt.
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1979 Mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zw. den USA und China beendeten die USA ihre
diplomat. Beziehungen zu Taiwan.
- Nach dem Tod Chiang Kai-sheks folgten ihm als Staatspräsident Yen Chia-kan (1975-78), Chiang Ching-kuo (1978-88, Sohn Chiang Kai-sheks) und Lee Teng-hui (1988-2000).
- Die Präsidentschaftswahlen im März 2000 gewann erstmals ein Kandidat der Opposition, Chen Shui-bian (Demokrat. Fortschrittspartei); Amtsantritt als Staatspräsident im Mai 2000.
- 20.03.2004: Umstrittene Präsidentschaftswahl. Die Opposition wirft Präsident Chen Shui-bian vor, die öffentliche Meinung kurz vor der Wahl mit einem fingierten Attentat auf sich selbst manipuliert zu haben. Eine Untersuchung konnte diesen Vorwurf weder entkräften noch bestätigen.
Quellen: wissen.de, Auswärtiges Amt, Wikipedia, Brockhaus u.a.
Diplomatische Vertretung
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Diplomatische Vertretung
Deutschlands in diesem Land.